„Die eigene Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen“ – Journalistische Darstellung technischer Innovationen

01. April 2012

Gelungene Berichte über Innovationen fordern Journalisten einiges ab. Neben gründlicher Recherche zu den technischen Hintergründen, sind auch die Einflüsse auf sozialer, wirtschaftlicher und politischer Ebene im Blick zu behalten. Darüber hinaus ist häufig eine intime Kenntnis der Materie aus eigener Erfahrung nötig, um Authentizität zu garantieren.
Der Journalist und Moderator Franz Alt hat sich auf das Spezialgebiet der erneuerbaren Energien konzentriert. Er ist der Ansicht, dass Journalisten mehr Lust auf die Zukunft haben sollten.
Im Interview mit Martin Lehmann-Waldau erklärt Franz Alt, wie der Umgang mit neuen Technologien journalistisch gelingt und welche Probleme sich stellen.

Mehr zu Franz Alt und der Solarenergie finden Sie auf www.sonnenseite.com

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Crossmedia: Mehrarbeit mit Mehrwert

01. Februar 2012

Das Internet wird nicht mehr verschwinden. Journalisten müssen sich darauf einstellen, denn das Netz wird ihre Arbeit dauerhaft beeinflussen. Das weiß auch Denise Peikert, sie ist seit Oktober 2010 Schülerin der Deutschen Journalistenschule in München und Chefredakteurin des Lehrmagazins Hive. Hive gibt es zwar auch als gedrucktes Magazin, es versteht sich aber als „Medium für die digitale Gesellschaft“ und präsentiert sich entsprechend – hauptsächlich online. Auf der Internetseite stehen meist nicht nur die blanken Artikel, sie werden multimedial aufbereitet mit Audio- und Videoelementen. Die jungen Journalisten bauen dafür nicht nur Slide-Shows, sondern werden systematisch auf crossmediales Arbeiten im Internet vorbereitet. Denn an der Deutschen Journalistenschule gilt das Motto: „Online is always“.

Denise Peikert erklärt im Interview, wie crossmediales Arbeiten in der Praxis aussieht, was das für die Ausbildung der Journalistenschüler bedeutet und warum sich der Mehraufwand lohnt.Mit ihr sprach Sara Schurmann.

Mehr zum Thema crossmediales Arbeiten finden Sie auch in der Oktoberausgabe des Fachjournalist.

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Müssen Zeitungen Medienplattformen werden?

01. Dezember 2011

Wer sich früher aktuell informieren wollte, hat eine Tageszeitung gelesen. Heute kann sich jeder im Internet sogar stündlich informieren. Dabei liegen die Informationen in verschiedenen Formaten vor, wie Videos, Audiobeiträge oder Texte und können sowohl knapp als auch umfangreich sein. Quellen, die früher häufig nur Journalisten zugänglich waren, stehen heute für alle bereit. Institutionen stellen z.B. Statistiken ins Netz, in Blogs können Meinungen diskutiert werden und Augenzeugenberichte findet man z.B. auf der Video-Website YouTube.

Die Presse verliert so ihre ursprüngliche Rolle als „Gatekeeper“ und konkurriert im Netz auch mit nicht professionellen Sendern. Denn welche Informationen letztendlich wertvoll sind, entscheidet jeder einzelne Leser selbst.

Wie könnte die Zukunft der Zeitungsverlage unter diesen Bedingungen aussehen? Und wo liegen die Chancen des digitalen Zeitalters? Dazu sprach Beate Schulz mit Thomas Knüwer. Thomas Knüwer war 14 Jahre Journalist beim Handelsblatt. 2009 gründete er das Unternehmen kpunktnull – Beratung für das digitale Zeitalter und berät heute Firmen zum Thema Internet und Social Media. Außerdem schreibt er für sein Medien-Blog Indiskretion Ehrensache.

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Crowdfunding – Finanzierungsmodell für journalistische Projekte?

01. November 2011

Eine im Journalismus immer wiederkehrende Frage ist: Wie können aufwändige Projekte finanziert werden? Eine neue Möglichkeit bietet die Internet-Community, die kreative Projekte über Crowdfunding finanzieren könnte.

Das Institut für Kommunikation in sozialen Medien weist in einer Studie aus dem Sommer 2011 nach: Viel Öffentlichkeitsarbeit hilft viel. Wenn Medien (Print, Radio oder Online) über ein Crowdfunding-Projekt berichten, ist die Chance auf die erfolgreiche Finanzierung besonders gut. So scheint sich dieser Ansatz zu einer großen Chance für die Finanzierung journalistischer Arbeit zu entwickeln.

Doch was ist Crowdfunding eigentlich? Wie funktioniert dieser Ansatz? Joachim Fulda sprach mit der Publizistin Dr. Andrea Kamphuis, die über Crowdfunding im Frühjahr 2011 8000 Euro einwarb, um ein populärwissenschaftliches Sachbuch über Autoimmunerkrankungen zu schreiben.

Am 25. Oktober 2011 veranstalte der Deutsche Fachjournalisten-Verband im Rahmen seines neuen Veranstaltungsformates dfjv:konnekt eine Podiumsdiskussion zum Thema “Crowdfunding – Finanzierungsmodell für freie Journalisten und Fotografen (-netzwerke)?”. Zum Videomitschnitt der Veranstaltung gelangen Sie hier, zur Fotogalerie hier.

Einen lesenswerten Beitrag der Interviewpartnerin Dr. Andrea Kamphuis zum Verständnis von Crowds als dynamisch strukturierter Netzwerke denn als anonyme Massen finden Sie hier.

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Podcasting: Wenn jeder zum Sender werden kann

01. Oktober 2011

Der Begriff Podcast ist in aller Munde. Neben Facebook, Twitter und Blog gehört auch der Podcast zur Familie der Social Media-Kanäle.

Aber worum handelt es sich beim Podcast, wie nutzt man ihn am besten und welche Vorteile hat er für Nutzer und Macher?
Peter Schulz fragt in seinem Beitrag Internetnutzer und spricht mit Podcastexpertin Brigitte Hagedorn.

Brigitte Hagedorn ist Gründerin der Werkstatt für audio:beiträge und leitet das Projekt Fachjournalist-Podcast.

Übrigens: Ein Beitrag von Brigitte Hagedorn mit weiteren interessanten Informationen zum Thema Podcasting findet sich in der aktuellen Ausgabe des Fachjournalist, die hier kostenlos abgerufen werden kann.

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„Das gute Bild zeigt mehr“: Grundlagen des Fotografierens für Fachjournalisten

01. September 2011

Qualitativ hochwertiges Fotografieren ist kein Hexenwerk. Und doch werden häufig die Grundlagen dieser Kunst nicht angewendet. Gerade in den schnelllebigen Online-Medien werden Fotos gerne als buntes Beiwerk behandelt. Das aber kann dem Autoren mehr schaden als nützen. Ein starker Text verliert durch ein schwaches Bild an Eindruck.

Fachjournalisten liefern oft ein Gesamtprodukt aus Text und Bild und sind dabei selten professionelle Fotografen. Was sind die Eckpunkte um in dieser Situation zu einem Bild zu kommen, das dem eigenen Gesamtprodukt in der Qualität entspricht? Was macht ein gutes Bild eigentlich aus? Wie kann ich meine fotografischen Fähigkeiten optimieren?

Martin Lehmann-Waldau sprach darüber mit Boris Wienholz. Er ist der Geschäftsführer der Foto Media Akademie in Mannheim und Veranstalter zahlreicher Workshops von Fotografen für Fotografen.

Übrigens: Zum Thema “Fotorecht”, das heißt zu rechtlichen Fragen der Bildbeschaffung, den Rechten des Fotografen beim Verkauf von Bildern und zur Veröffentlichung von Fotos, hat der Deutsche Fachjournalisten-Verband jüngst einen Praxisleitfaden herausgegeben, der hier kostenlos downloadbar ist.

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Wer hat Angst vor Social Media?

01. August 2011

Die Weltenbummlerin tut es. Der Hobbykoch tut es. Der Fotografiefan, der Kleingärtner und der Autobegeisterte tun es. Hundeliebhaber und Astrophysiker sind auch dabei. Im Social Web diskutieren, informieren und vernetzen sich Menschen rund um die Uhr und in Echtzeit.

PR-Schaffenden bietet Social Media eine große Chance: Sie können hier in den direkten Kontakt und einen echten Dialog mit ihrer Öffentlichkeit treten. Doch im allgemeinen Stimmengewirr sind die Kommunikationsprofis vieler Unternehmen seltsam still. Ob aus Angst vor Kontrollverlust oder Ratlosigkeit – vielfach stehen sie scheu am Rande des neuen Spielfeldes und wagen nur zaghaft den Einstieg.

Die PR- und Social Media Experten Marie-Christine Schindler und Tapio Liller haben mit PR im Social Web einen Reiseführer durch die schöne neue Welt des Social Web verfasst. Sie nehmen ihr den Schrecken. Klar gegliedert, leichthändig geschrieben und anhand zahlreicher Beispiele sorgen die Züricherin und der Frankfurter für Orientierung und vermitteln, wie man das Social Web systematisch angeht. Nadine Flerlage hat sich mit Marie-Christine Schindler und Tapio Liller unterhalten.

„PR im Social Web“ ist im O`Reilly-Verlag (www.oreilly.de) erschienen und kostet 29,90 €.

Auf Facebook: www.facebook.com/PRimSocialWeb

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Land der Widersprüche: Die Türkei demokratisiert sich und schränkt gleichzeitig die Pressefreiheit ein

01. Juli 2011

Besserer Datenschutz, ausgebaute Rechte für Frauen und Kinder, weniger Macht für die Militärgerichte und mehr fürs Parlament: Die letzte Verfassungsänderung in der Türkei hat viele Verbesserungen gebracht; wie auch verschiedene Reformen im Rahmen des EU-Beitrittsprozesses zuvor. Verschlechtert hat sich in der Türkei aber die Situation der Presse. Die Verfassung schränkt schon immer die Pressefreiheit ein; in jüngster Zeit kam es außerdem zu einer Verhaftungswelle gegen kritische Journalisten.

Hierüber spricht Leonie Feuerbach mit Cemal Karakas. Karakas ist 1973 in der Türkei geboren und studierte in Deutschland Politikwissenschaft, Volkswirtschaftslehre und Germanistik. Heute ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung und Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur für Politikwissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Er publiziert unter anderem zum EU-Türkei-Verhältnis und zum politischen Islam in der Türkei.

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Der Medienmarkt in Osteuropa: Wirklich frei?

01. Juni 2011

Sind Osteuropas Medien frei? Ungarns neues Mediengesetz wird kritisiert. Nach dem Mord an Anna Politkovskaja sprechen Menschenrechtler in Russland von einer Sowjetisierung der Medienlandschaft.

Doch Osteuropa besteht auch aus anderen Ländern. In Polen oder Tschechien hat sich nach 1989 eine vielfältige Medienlandschaft entwickelt. Dennoch: Der Markt wird von vielen Journalisten als neue Existenzgefährdung gesehen, er führe zu Uniformität und Boulevardisierung der Berichterstattung.

Das Engagement westeuropäischer Medienkonzerne wie der WAZ-Mediengruppe wird ebenfalls kritisiert. Diese sähen nur auf die Bilanzen und weniger auf die Bedeutung kritischer Medien für die Entwicklung funktionierender demokratischer Gesellschaften.

Marc Stegherr, Dozent für Landeskunde Südosteuropa an der Ludwigs-Maximilians-Universität München, veröffentlichte 2010/2011 zusammen mit Kerstin Liesem eine Analyse der osteuropäischen Medien im Transformationsprozess nach 1989.

Lesen Sie dazu im Fachjournalist Heft 1/2011 den Text Zwanzig Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs von Dr. Marc Stegherr.

Eine Buchbesprechung von Joachim Fulda finden Sie auf dem Blog für Menschenrechte.

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Mit den Ohren lesen

02. Mai 2011

Es gibt zahlreiche Radiosender in Deutschland: Oldie-, Pop-, Kultur- und Infosender – für jeden ist etwas dabei. Ein Radiosender sticht aus der Masse heraus. hörbuchFM. hörbuchFM hören Sie nur über das Internet. Via Livestream oder mit einem Player wie iTunes. Seit Oktober 2010 werden komplette Hörbücher so angeboten und Sendungen, die sich mit Hörbüchern befassen.

Christine Weingarten hat mit Robert Skuppin, dem Gründer von hörbuchFM, über das außergewöhnliche Projekt gesprochen. Hören Sie in ihrem Beitrag mehr über die Geschichte, die Sendungen und die Zukunft von Hörbuch FM.

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