Terroranschläge in den Medien

Stellen Sie sich vor, ein Terroranschlag wird verübt – und niemand erfährt davon. Anschläge sind nur deshalb so effektiv, weil Medien über sie berichten. Zeitungen, Radio, Fernsehen und Internet multiplizieren ihre verheerende, jedoch meist lokal begrenzte Wirkung.

Wird in den Medien zu viel über Terroranschläge berichtet und den Terroristen so zu viel Macht gegeben? Oder erhalten Bürger gar zu wenige Informationen, um den Hintergrund der Konflikte richtig einschätzen könnte?

Darüber sprach Leonie Feuerbach für Sie mit Michael Clasen. Er ist Politikredakteur bei der neuen Osnabrücker Zeitung und bereiste über ein Dutzend Mal Krisengebiete im Nahen und Mittleren Osten. Seine Eindrücke, insbesondere aus dem Irak und aus Afghanistan, hielt der Journalist in seinem Buch fest: „Der Fluch des langen Krieges: Wie Osama bin Laden den Westen zu besiegen droht“. Im Auftrag des afghanischen Wirtschaftsministeriums verfasste Clasen Mitte 2006 die Studie „Wie der Westen die neue Freiheit Afghanistans (nicht) verspielt“. 2007 war er Mitbegründer der „Luftbrücke Irak“, die junge Terroropfer nach Deutschland einfliegt, um sie medizinisch zu versorgen.

Mehr über Michael Clasen lesen Sie im Fachjournalist Heft3/2010: Vom Politikredakteur zum Kriegsberichterstatter

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