Politikjournalismus: Ein Spannungsfeld zwischen Politikern und Journalisten

Einerseits werden die Journalisten von Politikern als „Meute“ beschimpft, wenn sie scheinbar die Macht haben, diese aus dem Amt zu schreiben. Andererseits konstatieren langjährige Berlin-Korrespondenten, dass tief gehende Analysen in den Redaktionen nicht mehr gewollt seien. Lutz Hachmeister, früherer Direktor des Grimme-Institutes beklagt eine angeblich ungute Mischung aus „journalistischer Behäbigkeit und schriller Themenpublizistik“. Sind Journalisten nun „Strippenzieher“ im politischen Spiel oder „Meute“ auf der Jagd nach O-Tönen? Welchen Zwängen, welchen Versuchungen sehen sich Politikjournalisten ausgesetzt?

Joachim Fulda spricht mit Thomas Dreesen vom Deutschen Fachjournalistenverband über das nicht immer einfache Verhältnis von Politikern und Journalisten.

Der Artikel Einblicke in den Politikjournalismus im Fachjournalist Heft 10/2004 bietet weitere Informationen.

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