Die Vielfalt des Fachjournalismus

„Landlust“, „Ct“ und „Golfmagazin“: Zeitschriften rund um die Themen Land, Technik und Sport. Doch nicht jeden interessiert es, wie man Kräuter und Gartenblumen zu einem Kranz bindet, ob ein weiterer WLAN-Router mit 450 Mbit/s auf dem Markt kommt und mit welchem Pitch die Fahne attackiert wird. Das bedeutet: Zielgruppe statt breites Publikum für die Auflage.
In Deutschland sind, laut dem Mediendienst „media-info.net“, etwa 3500 Fachzeitschriften gelistet, darunter etwa 1500 Titel mit einem wissenschaftlichen Fokus sowie Titel mit kleiner Auflage. Das alles eingeteilt in Fach- und Untergruppen.
Ob Dienstleistung, Industrie, Handel oder Medizin, für jeden Wissensdurst ist etwas dabei. So finden diese Themen im Journalismus ihren Platz. Die fachliche spezialisierte Journalistentätigkeit, bei der sich der Journalist auf ein Fach, ein Thema oder einen Gegenstand spezialisiert, ist der Fachjournalismus. Das sagt der Deutsche Fachjournalisten-Verband.
Sportjournalismus, Wirtschaftsjournalismus, Technikjournalismus und Reisejournalismus, um nur einige Themenfelder zu nennen. Die Vielfalt ist groß. Ist es denn ein Fachjournalismus oder sind es die Fachjournalismen? Und wie grenzen sich die Fachmedien genau ab?

Prof. Dr. Beatrice Dernbach ist Professorin für Journalismus in Theorie und Praxis an der Hochschule Bremen. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten gehören unter anderem Fachjournalistik und Fachjournalismus. In ihrem Buch „Die Vielfalt des Fachjournalismus – eine systematische Einführung“ hat sie das Thema genauer unter die Lupe genommen. Joanna Lawrynowicz hat mit ihr gesprochen.

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