Vorratsdatenspeicherung

Spätestens seit Inkrafttreten des Gesetzes zur Vorratsdatenspeicherung am 01. Januar 2008 ist dieses Thema in aller Munde. Die Gemüter sind erhitzt und die Lager der Befürworter und Gegner stehen sich unversöhnlich gegenüber. Journalisten, Medienverbände, Juristen, Datenschützer und Privatpersonen sprechen sich explizit gegen das neue Gesetz aus. Sie warnen vor der Beschneidung der persönlichen Freiheit, der Gefährdung der Pressefreiheit und der Gefahr eines Kontroll- und Überwachungsstaates. Dagegen sind Kriminalisten, die Mehrheit der Bundestagsabgeordneten und auch viele Privatpersonen von den Vorteilen der Vorratsdatenspeicherung überzeugt. Ihre Argumente sind Gerechtigkeit und Sicherheit, denn die Speicherung der Daten soll ermöglichen, potentielle Straftäter, Staatsgegner oder bereits straffällig gewordene Personen gezielt, schnell und zuverlässig überführen zu können. Was das Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung besagt und was das für den einzelnen Bürger bedeutet, erfahren Sie in dieser Podcast-Episode.

Eva Lux sprach dazu mit Frau Leutheusser-Schnarrenberger, die die Vorratsdatenspeicherung ablehnt, und im Fachjournalist Heft 2/2008 den Artikel Vorratsdatenspeicherung aus rechtlicher Perspektive veröffentlicht hat.

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