Über Behinderung reden

Wenn Journalisten über Menschen mit Behinderung berichten, begeben sie sich oft auf unbekanntes Terrain. Es entstehen dann Sätze wie „an den Rollstuhl gefesselt“, „leidet an“ oder „trotz ihrer Behinderung“. Diese Formulierungen sind unpassend, finden Rebekka Makos und Lilli Masuhr. Beide arbeiten für das Internetportal Leidmedien.de, welches zeigt, wie Berichterstattung über Menschen mit Behinderung gelingen kann.

Christine Weingarten sprach mit Lilli Masuhr und Rebekka Maskos über die Arbeit von Leidmedien.de und erfuhr, worauf Journalisten achten sollen, wenn sie über Menschen mit Behinderung berichten.

Lili Masuhr ist Journalistin für Online-Medien und arbeitet für den Hörfunk in Berlin. Sie leitet bei der Berliner Nichtregierungsorganisation Sozialhelden das Projekt Leidmedien.de.

Rebekka Maskos studierte Psychologie und volontierte bei Radio Bremen. Sie arbeitet als frei Journalistin und als Beraterin in einer Frauenberatungsstelle.

2 Gedanken zu „Über Behinderung reden

  1. Vielen Dank für den Hinweis auf die Seite. Ich hatte mich z.B. gefragt, ob ich als Betroffener Comedy über meine Behinderung machen darf. Auf der Seite gab es Antworten.

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