Erfolgsfaktoren für virale Marketingkampagnen

Die virale Verbreitung von Inhalten ist ein Phänomen von dem PR- und Marketing-Verantwortliche oft träumen. Bei der Planung und Umsetzung von viralen Kampagnen herrscht aber immer noch große Unsicherheit.

Welche Faktoren den viralen Effekt begünstigen und und worauf man bei Kampagnen achten sollte, darüber hat Susanne Csik mit Mareike Witt und Wilfried Büttner gesprochen.

Wilfried Büttner vertritt den Verein Berliner Zukunftsgleise, der sich für den Erhalt der historischen Gleisanlagen auf dem Tempelhofer Feld einsetzt.
Mareike Witt ist Vorstandsmitglied im Verein Demokratische Initiative 100 % Tempelhofer Feld. Sie engagiert sich für den Erhalt des Tempelhofer Felds zur freien Nutzung durch die Bürgerinnen und Bürger.

Kleines Budget, aber große Reichweite – Online-PR für gemeinnützige Organisationen

Erfolgreiche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist für Non-Profit-Organisationen von besonderer Bedeutung. Sie setzen sich für öffentliche Interessen ein und sind in hohem Maße von ihrer Glaubwürdigkeit, dem Vertrauen ihrer Mitglieder und der Unterstützung durch Freiwillige abhängig. Vor allem kleinen Initiativen stehen dabei jedoch oft nur begrenzte Mittel zur Verfügung.

Für sie bietet das Web 2.0 ideale Voraussetzungen, um mithilfe von Online-Petitionen und Videos, in sozialen Netzwerken und auf Blogs eine breite Öffentlichkeit zu erreichen. Im Netz können Non-Profit-Organisationen für gemeinsames Engagement, Teilnahme und Interaktion in einer Community werben, bevor Journalisten über sie berichten und die klassischen Medien auf ihre Belange aufmerksam werden.

Wie man trotz geringer Mittel eine maximale Wirkung erzielen kann, darüber hat Susanne Csik mit zwei Vertretern gemeinnütziger Organisationen gesprochen, die diese Herausforderung erfolgreich meistern.

Nathalie Brucks ist zuständig für Presse- und Öffentlichtkeitsarbeit beim Himmelbeet, einem interkulturellen Gemeinschaftsgarten in Berlin-Wedding. Rolf Peinert vertritt die Berliner Zukunftsgleise e.V., ein Verein, der sich für den Erhalt der historischen Gleisanlagen auf dem Tempelhofer Feld einsetzt. Zudem ist er in der Demokratischen Initiative 100% Tempelhofer Feld aktiv, die sich in einem Volksentscheid erfolgreich gegen die Bebauung des Tempelhofer Feldes stark gemacht hat.

Wer hat Angst vor Social Media?

Die Weltenbummlerin tut es. Der Hobbykoch tut es. Der Fotografiefan, der Kleingärtner und der Autobegeisterte tun es. Hundeliebhaber und Astrophysiker sind auch dabei. Im Social Web diskutieren, informieren und vernetzen sich Menschen rund um die Uhr und in Echtzeit.

PR-Schaffenden bietet Social Media eine große Chance: Sie können hier in den direkten Kontakt und einen echten Dialog mit ihrer Öffentlichkeit treten. Doch im allgemeinen Stimmengewirr sind die Kommunikationsprofis vieler Unternehmen seltsam still. Ob aus Angst vor Kontrollverlust oder Ratlosigkeit – vielfach stehen sie scheu am Rande des neuen Spielfeldes und wagen nur zaghaft den Einstieg.

Die PR- und Social Media Experten Marie-Christine Schindler und Tapio Liller haben mit PR im Social Web einen Reiseführer durch die schöne neue Welt des Social Web verfasst. Sie nehmen ihr den Schrecken. Klar gegliedert, leichthändig geschrieben und anhand zahlreicher Beispiele sorgen die Züricherin und der Frankfurter für Orientierung und vermitteln, wie man das Social Web systematisch angeht. Nadine Flerlage hat sich mit Marie-Christine Schindler und Tapio Liller unterhalten.

„PR im Social Web“ ist im O`Reilly-Verlag (www.oreilly.de) erschienen und kostet 29,90 €.

Auf Facebook: www.facebook.com/PRimSocialWeb

Deutsche Politiker im Netz: authentisch und glaubwürdig?

2011 wird viel in Deutschland gewählt. In sieben Bundesländern werben Parteien um die Gunst der Wähler. Diese wiederum bloggen, zwitschern oder podcasten wie Angela Merkel und tummeln sich in sozialen Netzwerken wie Facebook. Je mehr „Fans“, umso besser? Und wirken deutsche Politiker im Netz überhaupt glaubwürdig?

Frau Dr. Nicole Petzi beschäftigt sich in ihrem Artikel Zur Authentizität von Public Relations im Social Web im Fachjournalist Heft 1/2011 mit der Frage, wie glaubwürdig und authentisch deutsche Politiker im Internet auftreten und welchen Popularitäts-Mehrwert sie bei einem sinnvollen Netz-Auftritt haben.

Mit Dr. Nicole Petzi sprach Joachim Fulda.

Das Unternehmen – der nette Nachbar von nebenan: Corporate Social Responsibility

Das Unternehmen – der nette Nachbar von nebenan? Corporate Social Responsibility beschreibt den freiwilligen Beitrag der Wirtschaft zu einer nachhaltigen Entwicklung, der über die gesetzlichen Forderungen hinausgeht. Corporate Social Responsibility steht für verantwortliches unternehmerisches Handeln. Handeln, das über ökologisch relevante Aspekte bis hin zu den Beziehungen mit Mitarbeitern und dem Austausch mit den relevanten Anspruchsgruppen geht.
Der Mainzer Wissenschaftler Dr. Nikolaus Jackob untersuchte Corporate Social Responsibility als relativ neue Form der Unternehmenskommunikation. Ziel dieser Kommunikationsstrategie ist, Unternehmen als nette Nachbarn darzustellen, die sich engagieren und von denen die Gesellschaft profitieren kann. Die Unternehmen werden dabei auch durch positive Publicity belohnt. Aber was ist anders an dieser Strategie gegenüber der klassischen PR? Darüber sprach Joachim Fulda mit Dr. Nikolaus Jackob.

Den Artikel Das Unternehmen – der nette Nachbar: Corporate Citizenship, Corporate Social Responsibility und Public Affairs von Dr. Nikolaus Jackob finden Sie im Fachjournalist Heft 1/2006.