Mit den Ohren lesen

Es gibt zahlreiche Radiosender in Deutschland: Oldie-, Pop-, Kultur- und Infosender – für jeden ist etwas dabei. Ein Radiosender sticht aus der Masse heraus. hörbuchFM. hörbuchFM hören Sie nur über das Internet. Via Livestream oder mit einem Player wie iTunes. Seit Oktober 2010 werden komplette Hörbücher so angeboten und Sendungen, die sich mit Hörbüchern befassen.

Christine Weingarten hat mit Robert Skuppin, dem Gründer von hörbuchFM, über das außergewöhnliche Projekt gesprochen. Hören Sie in ihrem Beitrag mehr über die Geschichte, die Sendungen und die Zukunft von Hörbuch FM.

Es gibt mehr als eine Wahrheit – VJ Movement

Das Internet verändert den Journalismus. Die Nutzer an dem Produkt zu beteiligen, die Qualität sicherzustellen, den Journalisten dafür auch Geld zu bezahlen – vor allem in diesen Bereichen verlangt das Internet innovative Antworten. Solche neuen Akzente setzt das VJ Movement. VJ Movement ist eine Internetplattform für den Bereich des Videojournalismus. Hier werden die Nutzer schon frühzeitig in den Prozess der Themenauswahl einbezogen. Das Produkt entwickelt sich im Netz.

Im Herbst 2009 ist das Videoportal online gegangen. Journalisten aus aller Welt berichten hier abseits der Mainstream-Medienportale. Martin Lehmann-Waldau hat mit dem Gründer von VJ Movement, dem Holländer Thomas Loudon, gesprochen, sowie mit Adam Westbrook, einem Multimedia-Journalisten, der mit dem VJ Movement zusammenarbeitet.

Das Voiceover sprach Joachim Fulda, Moderation Nadine Flerlage.
Mehr zu dem Journalisten Adam Westbrook finden Sie auf seiner Homepage.

Die wunderbare Welt des Podcasting

Podcasting bezeichnet das Produzieren und Anbieten von abonnierbaren Audio- und Videobeiträgen im Internet. Man kann Podcasts verstehen als kleine Radiosendungen, die sich unabhängig von Sendezeiten konsumieren lassen. Sie können immer und überall gehört werden: Beim Jogggen, Einkaufen oder bei der täglichen U-Bahn-Fahrt ins Büro.
Den Begriff Podcast erfand Ben Hammersby 2003. Er bürgerte sich schnell ein und 2005 verhalf die Firma Apple dem Podcast zum Durchbruch: Ihr tragbarer MP3-Player und die bereits weit verbreitete Software iTunes ermöglichte es vielen Menschen, Podcasts komfortabel zu hören und zu abonnieren.

Einer der ersten deutschen Podcaster ist Thomas Wanhoff. Seit 2005 produziert er wöchentlich Wanhoffs Wunderbare Welt der Wissenschaft und präsentiert seinen Hörerinnen und Hörern leicht verständlich aufbereitete Wissenschaftsthemen. Er schrieb für den Fachjournalist Heft 4/2006 den Artikel Siegeszug des Podcasts.

Joachim Fulda sprach für diese Episode mit Thomas Wanhoff und fragte, ob sich der Siegeszug fortgesetzt habe.

Finanzierung von Qualitätsjournalismus im Internet

Was machen Merkel und Co? Wie geht es der Wirtschaft? Was passiert in der Welt? Solche und ähnliche Fragen sind schnell beantwortet mit einem Blick ins Internet. Die Online-Ausgaben der Tageszeitungen und Magazine bieten Bilder, Nachrichten und ausführliche Artikel. Und das alles kostenlos. Aber wer bezahlt die journalistische Arbeit, die in den Artikeln und Nachrichten steckt? – Besonders in Zeiten sinkender Werbeeinnahmen.

Über zukünftige Finanzierungsmodelle im Internet sprach Christine Weingarten mit Leif Kramp. Er ist Dozent für den Studiengang Journalistik an der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation in Hamburg. Zusammen mit Prof. Dr. Stephan Weichert erforscht er die Zukunft des Qualitätsjournalismus. Im Herbst 2010 erscheinen dazu die Bände „Wozu noch Journalismus?“ und „Digitale Mediapolis. Die neue Öffentlichkeit im Internet.“

Wissenschaft im Web 2.0

Sie haben so vielversprechende Namen wie Astrodicticum Simplex, Zeittaucher oder Alles was fliegt. Bei den ScienceBlogs schreiben Wissenschaftler – darunter Planetologen, Mathematiker und Biologen – sowie Journalisten unterhaltsam und für alle verständlich zu Themen, die sie bewegen. Sie präsentieren, kommentieren und diskutieren. Die Überschreitung von Fächergrenzen und das Stellen „dummer“ Fragen ist dabei ausdrücklich erlaubt. So entsteht ein reger Austausch zwischen Wissenschaftlern, Journalisten und interessierten Laien.

Nadine Flerlage sprach mit Marc Scheloske, dem leitenden Redakteur von ScienceBlogs, über die ScienceBlogs.

Sie hören eine Podcastepisode von Kirsten Greve und Nadine Flerlage.

Journalismus 2.0

Das Web 2.0 mit seinen Blogs, Communities wie facebook und Videoplattformen wie YouTube gilt als Mitmach-Internet. Sein Einfluss auf die Medienentwicklung und -nutzung ist unverkennbar. So werden ehemalige Empfänger zum Sender. Dies krempelt das bisherige „Funktionsprinzip“ der Medien um. Über seine Bedeutung für den Journalismus und seine Auswirkungen auf unsere Kultur wird gestritten. Viele Journalisten müssen sich in dieser veränderten Kommunikationswelt erst neu zurechtfinden – ob sie wollen oder nicht.
Im Fachjournalist Heft 1/2010 entwerfen Klemens Skibicki und Frank Mühlenbeck eine sehr positive Perspektive. In dem Artikel Journalismus und die Web-2.0-Revolution bauen sie auf die Aktivität der Mediennutzer und die „Weisheit der Massen“.

Joachim Fulda sprach mit Prof. Klemens Skibicki von Brain Injection über Chancen und Risiken des Web 2.0 für den heutigen Journalisten.

Chancen und Risiken von Zeitungsblogs

Seit das Internet mit Web 2.0 aufwartet, ist das Veröffentlichen von Inhalten sehr einfach geworden. Printmedien sind nicht mehr unbedingt zur Verbreitung von Inhalten nötig. Die ursprüngliche Skepsis der Zeitungen ist einer zunehmenden Offenheit gewichen: egal ob Stern, Spiegel oder Focus, selbst die konservative FAZ haben Blogs. Welche Chancen und Risiken ergeben sich daraus für Zeitungsredaktionen? Folgt daraus, dass sich die Medienlandschaft verändert? Und wie verändert sie sich? Darüber sprach Joachim Fulda mit Frau Carina Troll, Redakteurin der Profilwerkstatt in Darmstadt.
Den Textbeitrag Bloggen im Auftrag der Redaktion von Carina Troll lesen Sie im Fachjournalist Heft 1/2009.

Die neuen Medien – Ein Gespräch mit Matthias Matussek

Podcasten, Webloggen oder Videobloggen. Die neuen Medien bieten den Onlinenutzern viele Möglichkeiten um sich zu informieren. Die Podcaster und Blogger können ihre eigenen Nischen suchen und müssen sich keiner Quotenregel beugen.
Stefan Hubbeling spricht mit dem Spiegel-Kulturredakteur und Videoblogger Matthias Matussek über seine Erfahrungen und Erlebnisse mit den neuen Medien.

Und im Fachjournalist Heft 3/2008 lesen Sie ein weiteres Interview mit Mathias Matussek.

Podcasting boomt!

Keine Zeitung, die ihre Inhalte nicht zum Download im Netz anbietet, kein Radiosender, der seine Programme nicht zum Nachhören als Podcast veröffentlicht, kaum ein Privatmensch, der seine Gedanken über das Leben im Allgemeinen und Besonderen nicht per Podcast der breiten Öffentlichkeit kund tun möchte. Dabei werden Podcasts laut einer Studie nur von etwa vier Prozent der Deutschen genutzt.
Die Medienwissenschaftlerin Claudia Geidel betreut den Podcast einer großen PR-Agentur und hat sich mit den Besonderheiten dieses Mediums und den Merkmalen seiner Nutzer intensiv auseinander gesetzt.
Friederike Schwabel fragt die Medienwissenschaftlerin Claudia Geibel, warum Podcasts zur Zeit wie die Pilze aus dem Boden schießen.

Im Fachjournalist Heft 3/2007 finden Sie den Text Punktlandung Podcasts von Claudia Geibel.