Spannungsfeld Journalismus und Werbung

Zwei Drittel der Printmedien finanzieren sich heute – je nach Genre – durch Anzeigen. Dabei ist die Anzeigenwerbung schon lange eine Zweckallianz zwischen Unternehmen und Verlegern: Seit über 150 Jahren floriert der Markt. Anfang des 20ten Jahrhunderts professionalisierte sich sogar die Werbung gleichzeitig mit dem Journalismus. Vor diesem Hintergrund wird gerne spekuliert, ob zahlungskräftige Werbekunden Einfluss auf die Inhalte einer Zeitung nehmen. Wissenschaftliche Untersuchungen dazu gibt es jedoch kaum.
Der Kommunikationswissenschaftler Nils Andresen untersuchte Artikel des Spiegels und der Süddeutschen Zeitung darauf, ob und in welchem Ausmaß deren Anzeigenkunden Einfluss auf die redaktionellen Beiträge haben. Damit machte er erste wissenschaftliche Schritte auf der nahezu weißen Landkarte dieses Forschungsbereichs.

Friederike Schwabel sprach mit Nils Andresen, dessen Beitrag Der Einfluss von Anzeigenkunden auf die redaktionelle Berichterstattung in der Qualitätspresse im Fachjournalist Heft 4/2008 zu lesen ist.

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